Es schüttet, der Akku zeigt 20 Prozent, das Ladekabel liegt im Kofferraum. Darf man jetzt laden? Ja, sofern das Kabel dafür gebaut ist und die Steckdose in einwandfreiem Zustand ist. Ladestecker für Elektroautos sind für den Außeneinsatz konzipiert, aber nicht alle überstehen einen verregneten norddeutschen Herbst unbeschadet. Der Unterschied liegt an zwei Stellen: der IP-Schutzart des Steckers und dem Zustand des Kabels. Dieser Leitfaden erklärt, was IP67 tatsächlich bedeutet, wie Sie ein Ladekabel vor dem Einsatz bei Nässe prüfen und welche Regeln für sicheres Laden im Regen gelten.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Kann man ein E-Auto bei starkem Regen laden? | Ja, mit einem IP67-zertifizierten Stecker und einer einwandfreien Steckdose. |
| Was bedeutet IP67? | Der Stecker übersteht starkes Spritzwasser, Schlamm und kurzzeitiges Untertauchen. |
| Was bieten günstige Kabel in der Regel? | IP54 oder IP55: Spritzwasserschutz, mehr nicht. |
| Welche Stromstärke an der Schuko-Steckdose? | 10 A als sicherer Dauerbetrieb. Höhere Einstellungen nur an einer geprüften, eigens abgesicherten Steckdose. |
| Wie schnell lädt man an der Haushaltssteckdose? | Rund 2,3 kW bei 10 A, etwa 10 km Reichweite pro Stunde. |
| Was sollte man vor dem Einstecken prüfen? | Risse, Verfärbungen, Feuchtigkeit im Stecker, angegriffene Kontaktstifte. |
Was IP-Schutzarten für das Laden bei Nässe bedeuten
Eine IP-Schutzart gibt an, wie viel Wasser und Staub ein Stecker verträgt, bevor etwas eindringt. IP67 bedeutet: Der Stecker widersteht starkem Spritzwasser, Pfützen, Schlamm und kurzzeitigem Untertauchen. Das ist der Standard, den Voldt® bei allen Steckern anlegt. Viele günstige Kabel sind nur nach IP54 oder IP55 geprüft, also gegen Spritzer, nicht gegen die Pfütze, in der der Stecker um drei Uhr morgens liegt, wenn es auf der Einfahrt steht.
Die Zahl auf der Verpackung ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Ein Stecker behält seine Schutzart nur, wenn das Gehäuse dicht bleibt. Die Steckergehäuse von Voldt® sind einteilig gefertigt, ohne Kleber, ohne Schrauben, also ohne Naht, die sich mit der Zeit öffnen kann. Sie sind für über 10.000 Steckzyklen getestet, und die Kontakte sind versilbert, damit die Feuchtigkeit, die sich in norddeutscher Seeluft an billigen, unbeschichteten Stiften als Korrosion festsetzt, keine Chance hat. Ein Kabel, das dauerhaft draußen liegt, auf Schotter fällt und jeden Abend nass eingesteckt wird, braucht alle drei Eigenschaften, nicht nur eine Zahl auf dem Stecker.
Für das Laden an der Haushaltssteckdose bietet der mobile Lader von Voldt® denselben IP67-Schutz mit einer einstellbaren Stromstärke und liefert bei 10 A rund 2,3 kW, etwa 10 km Reichweite pro Stunde. Die meisten Notladekabel, die dem Fahrzeug beiliegen, erreichen ähnliche Werte, sind aber selten für den Dauereinsatz bei Nässe spezifiziert, den ein deutscher Herbst mit sich bringt.
Die Steckdose zählt genauso wie das Kabel
Ein IP67-Stecker schützt das Kabel und die Fahrzeugseite. Er wertet die Wandsteckdose, in die Sie einstecken, nicht auf. Deshalb beginnt sicheres Laden bei Regen am Haus. Eine Schuko-Steckdose ist für das gelegentliche Nachladen geeignet, solange sie in gutem Zustand ist und nicht mit Großverbrauchern wie einem Durchlauferhitzer auf demselben Stromkreis liegt. Stellen Sie den mobilen Lader auf 10 A: das ist die sichere Dauerbelastung. Höhere Einstellungen gehören auf eine eigens abgesicherte, vom Elektriker geprüfte Steckdose.
Hier zeigt die In-Kabel-Kontrollbox ihren Wert. Der mobile Lader von Voldt® überwacht die Temperatur im Kabel und drosselt die Stromstärke automatisch, wenn etwas warm läuft, was bei Nässe besonders relevant ist, wenn Kontaktstellen stärker beansprucht werden. Das LCD-Display zeigt Ladeleistung, Temperatur und verstrichene Zeit in Echtzeit, sodass Sie auf einen Blick sehen, ob alles einwandfrei läuft, bevor Sie ins Trockene gehen. Betrachten Sie die Überwachung als Sicherheitsnetz, nicht als Freibrief, eine fragwürdige Steckdose stärker zu belasten, als sie es verdient.
Die 60-Sekunden-Kabelinspektion
Nässe beschleunigt den Verschleiß jedes Ladekabels, und bei günstigen Kabeln findet sie die Schwachstellen oft schon nach ein, zwei Wintern. Bevor Sie bei Regen einstecken, nehmen Sie sich eine Minute. Prüfen Sie die gesamte Länge auf Risse oder Brüche in der Ummantelung und den Stecker auf Verfärbungen an den Kontaktstiften, die auf Hitzeschäden hindeuten. Schauen Sie in das Steckergehäuse auf Feuchtigkeit oder Kondenswasser und prüfen Sie die Stifte selbst auf Lochfraß oder grüne Korrosion. Jeder einzelne dieser Befunde ist ein Grund, das Kabel nicht mehr zu verwenden, bei jedem Wetter.
Ein Kabel, das diese Prüfung jedes Mal besteht, ist der Grund, von Anfang an richtig zu kaufen. Voldt®-Kabel haben 3 Jahre Garantie und 100 Tage Rückgaberecht, sind CE- und TÜV-zertifiziert und werden in Europa entwickelt und gefertigt, mit dem nordeuropäischen Klima als Ausgangspunkt, nicht als Sonderfall. Der Betriebsbereich reicht von -30 °C bis +50 °C, damit das Kabel an einem Januarmorgen bei Frost flexibel bleibt, statt sich wie ein Gartenschlauch anzufühlen, der über Nacht draußen lag.
Regeln für das Laden bei Regen
Die Regeln sind kurz und größtenteils gesunder Menschenverstand, wenn die Ausrüstung stimmt:
- Richtig: Verwenden Sie einen IP67-zertifizierten Lader für das Laden im Freien und achten Sie darauf, dass die Stecker trocken und vollständig eingesteckt sind, bevor der Ladevorgang startet.
- Richtig: Stellen Sie an einer Schuko-Steckdose 10 A als Dauerlast ein. Höhere Werte nur an einer eigens abgesicherten, vom Elektriker geprüften Steckdose.
- Richtig: Prüfen Sie Kabel und Stecker vor jedem Ladevorgang bei Nässe und setzen Sie die Schutzkappen auf, wenn das Kabel nicht in Gebrauch ist.
- Richtig: Verlegen Sie das Kabel so, dass Stecker nicht stundenlang in stehendem Wasser liegen. IP67 deckt kurzzeitiges Untertauchen ab, aber es gibt keinen Grund, das jede Nacht zu testen.
- Falsch: Ein Kabel mit Rissen, Feuchtigkeit im Stecker oder angegriffenen Kontaktstiften verwenden, egal bei welchem Wetter.
- Falsch: An einer Steckdose laden, die sich einen Stromkreis mit Großverbrauchern teilt.
- Falsch: Haushaltsverlängerungskabel oder Mehrfachstecker für das Laden des Elektroautos bei Regen verwenden.
Für das Laden an einer Wallbox oder an öffentlichen AC-Ladestationen gilt dieselbe Logik für das Kabel. Ein Typ-2-Ladekabel mit IP67-Steckern, wie das Voldt® Typ 2 Mode 3 16A 11 kW Kabel, bietet vollen Wetterschutz an dreiphasigen 11-kW-Ladepunkten, rund 50 km Reichweite pro Stunde, wo günstige IP54-Kabel an ihre Grenzen stoßen. Die Standard-Wallbox in deutschen Haushalten leistet 11 kW (dreiphasig, 16 A pro Phase), und das 16A-Kabel ist dafür die richtige Wahl. Wer eine 22-kW-Wallbox betreibt, die eine Genehmigung des Netzbetreibers erfordert, braucht ein 32A-Kabel (22 kW), um die volle Leistung zu nutzen. Beachten Sie dabei: Das Kabel schützt, was es kontrolliert. Die Ladesäule oder Wallbox hat ihre eigene IP-Schutzart, also prüfen Sie vor dem Einstecken, ob Buchse und Abdeckung in gutem Zustand sind.
Regen ist kein Grund, auf das Laden zu verzichten. Mit der richtigen Ausrüstung und einer intakten Steckdose ist es einfach Wetter. Für das tägliche Nachladen unter allen Bedingungen bietet der mobile Lader von Voldt® in der 10-Meter-Ausführung sichere Reichweite vom Haus zum Fahrzeug, ohne Zugbelastung am Kabel. In Europa entwickelt, bei jedem Wetter getestet, drei Jahre Garantie.